HALLO HAUPTSTADT - AN ADVENTURE WITH REWE GROUP TO BERLIN AND WERDER

Montag, Mai 21


4:18 PM Time for another post in German...don't get used to it! I got some English words for you, too, today, so don't skip this post!

Mal wieder ein Post auf Deutsch…die größte Herausforderung für mich. Let’s do this. 

Am Donnerstag lud mich die REWE Group nach Berlin ein um einen spannenden Tag in unserer Hauptstadt sowie in Werder zu verbringen. Ziel war es, das Trendfrühstück des Tagesspiegels zu besuchen, welches in Kooperation mit der REWE Group stattfindet – Thema: Biodiversität.
Darauf sollte ein anschließender Ausflug aufs Land nach Werder folgen, wo die Havelfrucht mehrere Hektar Obst anbauen, welche natürlich bei REWE verkauft werden. Ich war sofort begeistert als die Einladung von der lieben Simone kam. Danke nochmals!

Am Mittwoch machte ich mich bereits auf den Weg, da ich mit dem ICE einmal quer durch Deutschland musste — durch Gewitter und heftige Schauer (meine spannendste Fahrt bis jetzt, haha). So kam ich am Mittwoch Abend an und freute mich Berlin noch einige Stunden zu bewundern und auf eigene Faust coole Geschäfte zu entdecken! Mein Hotel war direkt am Potsdamer Platz und ich war leicht überrascht wie gut ich mich doch in Berlin auskannte! Es war mein dritter, jedoch kürzester Ausflug in unsre Hauptstadt, trotzdem fühlte ich noch eine leichte Spannung — Berlin, you are not my favorite.

Eingecheckt im Hotel, machte ich mich noch schnell frisch während mich hypnotisierende Klänge in meinem Zimmer verwöhnten! (Ihr habt es vielleicht auf meinen IG stories gesehen).
Einige Tage zuvor fand ich ein sensationelles organisches Restaurant, welches ich unbedingt testen wollte — perfekt zum Einladungsmotto: Biodiversität, Heimatanbau, natürliche Auswahl. Ich schnappte meine Kamera und machte mich auf den Weg.
Die Stadt war komischerweise recht leer und ich hatte mit mehr Touristenströmen gerechnet! Ich wanderte also zu Good Bank, dem Salat-Himmel, und machte jede Menge Begegnungen mit Touri-Hotspots — die perfekte Route um Berlin noch einmal aufs neue kennenzulernen.

Nachdem ich meinen frischen Salat verschlingt hatte, war es bereits dunkel und Berlin schien schon zu schlafen. Ich entschloss mich das gleiche zu tun.
Mein nächster Tag fing recht früh um 5 Uhr an, jedoch startete ich langsam mit doppel Koffein — Kaffee und Tee. Ich muss gestehen, dass ich recht nervös war und überhaupt nicht wusste, was mich genau erwarten würde.
Unser Ausflug startete um halb 8 im Foyer des Hotels, wo ich mit zwei anderen Mädchen von der REWE Group begrüßt und willkommen geheißen wurde. Wir liefen zusammen zum Tagesspiegel wo wir den Rest der Gruppe anfanden um dem Trendfrühstück mit dem Thema "Biodiversität" zu lauschen.

Ich habe mich das erste Mal in Kapstadt mit dem Thema Biodiversität beschäftigt. Vorher habe ich keinen Anreiz gefunden oder viel zu wenig Kontext zur Auswahl gehabt. Das Thema ist super abstrakt - es gibt sehr viel Diskussionspotenzial doch vor allem auch kreative Ansätze zur Bestärkung unserer aktuellen Biodiversität. Ich war also mehr als gespannt der Diskussion zu folgen und viel neues zu lernen!
Zu Gast waren 3 Herrschaften — Herr Ebner (Bundestagsabgeordneter der Grünen/ Bündnis90), Herr Lemken im Namen der BAYER AG und Herr Schulte (NABU) – meiner Meinung nach eine super Mischung zu diesem aufregendem Thema!
Neben dem berauschenden Duft der Croissants und einem üppig gedeckten Tisch musste ich mich zunächst vollkommen auf die Diskussion konzentrieren, da ich nicht täglich mit dem Thema Biodiversität zu tun habe. Mein Notizbuch dampfte bereits nach 10 Minuten und ich war super überrascht wie sehr mich das Thema Bienensterben und Biodiversität „mitnimmt“.

Der Moderator gewann all unsre Aufmerksamkeit schnell – mit knallharten Fakten zu Beginn der Diskussion, war jeder im Raum aufgeweckt sowie zum Nachdenken animiert. 75% der Fluginsekten sind verschwunden… 3 von 4 Vogelarten sind gefährdet…. Unsre Honigbiene hat keine süße Zukunft vor sich – der „Stumme Frühling“ stünde uns bevor… das hört sich grausam an, ist aber Realität. Ich gönnte mir ein bisschen Obstsalat während die drei Herrschaften diskutierten und sich rechtfertigten. Spannende Infos und ehrliche Worte machten diese Runde zu einer sehr interessanten Reise, die mich sehr inspirierte und neugierig machte.

Mein Notizbuch dampfte weiter.
"Man wolle eine nachhaltige Agrarwende, welche ökonomische Verantwortung mit sich bringt – warum nicht auch Pflanzenmedikamente erfinden, welche unsre Pflanzen nicht töten, sondern retten könnten? Das jetzige Pflanzenschutzmittel schütze nicht – es würde töten! Der Landwirt müsse entlastet werden und Tiere sollten die Chance bekommen Art gerecht zu leben." Der Chemiekonzern hingegen plediert zu Agrarchemie um Schädlinge zu bekämpfen, jedoch erklärt er sich auch bereit sich natürlich weiterzuentwickeln, nachhaltig und für die Umwelt – wenn es die Faktoren erlauben.

Oft fiel die Rede von digitaler Landwirtschaft, Technologien die Agrarkultur verbessern oder aufwerten könnten. Die Zukunft ist aufregend, doch zugleich alarmierend. Es gibt sicherlich viele Ansätze Mutter Natur zu schützen, nachhaltiger zu handeln und unsre Arten zu schützen. "Jedoch mangelt es an Fachkräften und Kenntnis von sehr vielen Wirkungen." Die Forschung und Landwirte sind fleißig am Ideen austauschen – jedoch kann keiner versprechen oder vorhersagen, was sich die nächsten Jahre ergeben wird.
Sehr abstrakt.

Ein bisschen Ungewissheit und ein bisschen Hoffnung sammelt sich bei mir an… das war wirklich erschreckend, aber auch anregend – mein Biologenherz raste (Ich wollte ursprünglich Biologie studieren…). Ich biss nun endlich in mein wohlverdientes Croissant und schrieb die letzten Worte der Diskussion auf.

That’s it.  Das Problem der Biodiversität ist real. Ich habe das wirklich unterschätzt.

Trotzdem weiß ich in diesem Moment nicht was ich tun kann um unsre Bienen, z.B., zu retten.
Im Bus reflektierte ich noch ein wenig über das Trendfrühstück, jedoch war ich nun mit vollem Magen auch aufgeregt die nächste Etappe des Tages zu entdecken. Unsre Gruppe machte sich auf den Weg nach Werder um die Havelfrucht GmbH zu besuchen.
Kurzer Exkurs: Seit 2010 bringt die REWE Group Obstbauern mit Vertretern des Naturschutzbunds Deutschland (NABU) zusammen um konventionelle Landwirtschaft nachhaltiger zu gestalten. Mit Unterstützung des NABU legen die Obstbauern Blühflächen an, pflanzen Hecken und stellen Nisthilfen für Wildbienen auf. Eine tolle Kooperation um unsere Artenvielfalt zu sichern! Mit dem Haus eigenen PRO PLANET-Apfelprojekt engagiert sich REWE für Nachhaltigkeit und die Erhöhung biologischer Vielfalt auf Apfelplantagen. In diesem Sinne durften wir einmal hinter die Kulissen schauen und haut nah miterleben was es heißt Obst anzubauen und bedrohte Arten zu schützen. 


Nach ca. 45 Minuten Fahrt erreichten wir ein riesiges Gelände im saftigsten Grün geschmückt und Bäume soweit man sehen konnte. Ich hatte mich sofort verliebt. Wir wurden von Thomas Giese, Frau Schöning, und ihren Mitarbeitern begrüßt und durften neben einer kleinen Einführung direkt die köstlichen Früchte kosten, welche auf der Plantage angebaut werden. Neben Äpfeln finden sich hier auch Nussbäume, Kirschbäume, Pflaumenbäume und noch vieles mehr!

Zusammen erkundeten wir das Gelände und schnupperten die frische Landluft, was einen total vergessen ließ, dass wir gar nicht so weit vom lauten und vollen Berlin sind. Sehr nette Abwechslung! Herr Giese erzählte uns über den Betrieb und den Standort Werder mit viel Leidenschaft und sympathischen Lachen – die perfekte Stimme für diesen Ausflug! Auch die Mitarbeiter des NABU erklärten und zeigten direkt vor Ort ihre Ansätze zur Erhaltung der Artenvielfalt mithilfe von Fledermauskästen, Insektenhotels, oder Vogelnistkästen. Ich war von so viel Knowhow echt überrascht – sei es das Wissen über Obst und Agrarwirtschaft, bis zu den Arten, die neben den Obstwiesen koexistierten.
Das Highlight des Vormittags war als wir die 2017 neuangelegte Streuobstwiese hochgewandert und die aufgeweckten Krainer Steinschafe auf uns zu gerannt sind. Glückliche Schafe überall! Bis jetzt weiden zunächst 10 Schafe der alten Rasse auf der Streuobstwiese, jedoch sind hier auch kleine Lämmchen vertreten, die demnächst bestimmt für genug Stimmung sorgen werden.
Aufgeregt und voller Glückshormone studierte ich all die Bäume, beobachtete das Gras wie es im Wind tanzte und versuchte gleichzeitig die wunderbare Schönheit der Natur mit meiner Kamera festzuhalten. Ich war verliebt.
"All die Äpfel, die hier wachsen, haben es gut", dachte ich.


Die 160 Hektar große Fläche ist ein Traum für jeden Landwirt und es ist schön diese Welt einmal zu betreten, obwohl ich eher ein Stadtmensch bin.

60 Hektar der Plantage waren reine Apfelplantagen und es ist recht inspirierend zu sehen, dass unsre Regionen, unsre Nachbarländer und vorallem unsre Lage es erlauben solch kostbaren Erträge zu tragen. Wir müssen hier natürlich am meisten unsren Bienen danken, ohne welche eine Menge Lebensmittel nicht existieren würden. Während meines Rundgangs auf der Plantage habe ich viel über die lieben Honigbienen nachgedacht.
Marie, sie stammt aus einer Imkerfamilie, und ich haben direkt Anreiz gefunden unsren Beitrag zu leisten, als uns das Insektenhotel vorgestellt wurde (eine natürliche Behausung für Bienen und jegliche Arten, welches man sehr einfach und nachhaltig zu Hause nachbasteln kann – almost free und so gut für unsere Biodiversität).


Ich aß noch ein bisschen Obst, bevor der kleine Rundgang sich auch schon dem Ende neigte. Nach dem ausführlichen Erklärungen und der Einführung in das Projekt, lud die REWE Group noch zum abschließendem Essen ein, wobei die angeschnittenen Themen noch einmal vertieft wurden. Das Essen ging recht flott zu Ende und als ich mich wieder im Bus befand, auf dem Weg zurück zum Berliner Hauptbahnhof, fing ich an zu überlegen was dieser Ausflug für mich heißen mag. Was kann ich machen um unsre Bienen zu schützen? Soll ich meine Äpfel nur noch bei REWE kaufen, damit ich unsre Artenvielfalt unterstützen kann? Bin ich gut genug zu Mutter Natur? Es gibt noch viel mehr Fragen in meinem Kopf. 

*Mein Ausflugskollegen teilten interessante Geschichten, bei denen ich mich eher zurückzog, da ich ihre Einstellungen als eher oberflächlich empfand und nicht wusste, ob das die Reflektion unsrer Gesellschaft sei, oder ob ich einfach viel zu ungebildet für dieses Thema war. Ich setze mich gerne für unsre Umwelt ein, auch wenn ich das erst seit über 2 Jahren auf hohem Niveau betreibe. Mein Hauptanliegen sind immer die Ozeane. Ich gebe alles für sie, weil wir ohne sie nicht überlegen können. 
Ich habe einen Kampf gegen den Plastik gestartet und ich setze mich dafür ein, dass es weniger Abfall gibt und demonstriere hier immer wieder gerne grüne Alternativen für unsere Zukunft. Nun sitze ich im Bus irgendwo in Brandenburg.
Es geht um Nachhaltigkeit. Mein Thema. Diesmal ist Natur der Rockstar im Mittelpunkt – damit habe ich kein Problem…mich stört nur, dass mich immer mehr Fragen zum Thema Food Waste und Plastik kitzeln.
Frau Schöning fragte ich beim Abschlussessen über Food Waste aus. Sie wusste zunächst nicht was ich meinte und überraschte mich sogar mit dem Statement, dass es keinen Komposthaufen auf der Anlage gäbe.
Die Plantage wird nicht 100% ihres Ertrages weiterverkaufen können…manche Produkte verkommen, faulen, sind von Schädlingen zerfressen, was auch immer – diese landen nicht im Supermarkt, aber wo dann? Für mich machte es Sinn, da ich darüber sehr viel lese im Moment, dass Kompost die beste Variante ist um mit Food Waste, also Essensresten umzugehen. Es ist kostenlos, man erzeugt weiteren Lebensraum für diverse Arten und auf dem Gelände findet sich genug Platz um zu mindestens einen Komposthaufen anzulegen – warum auch nicht als Düngemittel für die Bäume oder Sträucher? Die Frage wurde schnell beantwortet und schien nicht positiv anzukommen. Ich schwieg.

Bei einem früheren Gespräch bekam ich mit wie einer Teilnehmerin erzählt wurde, dass das Obst in Plastik transportiert wird – wie wir wissen zur Erhaltung der Haltbarkeit (macht Sinn). Das ist nachvollziehbar, auch wenn ich das P-Wort verabscheue. Aber an dieser Stelle war meine Interesse und mein eigentliches Kampfherz geweckt – das ist mein Herzensprojekt: Plastik. Schade, dass man dieses Thema hier komplett ausgelassen hat. Ich weiß, dass Artenvielfalt und Plastik nicht viel miteinander zu tun haben – biologisch gesehen, jedoch finde ich es interessant hinter die Kulissen eines nachhaltigen Obstbaubetriebs zu sehen.


Die Plantage war ein tolles Erlebnis, so pur, so unberührt und voll mit Leidenschaft. Wie sieht die Produktion jedoch in den Hallen aus? Wie wird das alles verpackt? Wie geht man mit dem entstehenden Müll um? Gibt es nachhaltige Verpackungen hier oder welche Ansätze hatte man bereits um den Kreislauf vollständig nachhaltig zu gestalten? Fragen über Fragen. Und schon kamen wir am Berliner Hauptbahnhof an...

Ein aufregender Tag endete nun für mich und mein Fragenchaos habe ich für kurze Zeit auf Eis gelegt... ich gönnte mir noch einen Kaffee und tankte die letzten Sonnenstrahlen in Berlin, bevor es ins regnerische Mannheim zurückging. 

Liebes Team der REWE Group – ich bedanke mich noch einmal recht herzlich für diese wunderbare Einladung und einen unvergesslichen Tag in Berlin und Werder! Ich werde weiterhin verfolgen wie nachhaltig sich mein Lieblingssupermarkt entwickelt und bin gespannt auf weitere Projekte in der Zukunft.

Ich danke Euch, dass ihr mit so viel Engagement, Leidenschaft, und Selbstlosigkeit eine grünere Zukunft für uns und die Lebewesen schafft! Ihr habt mir die Augen und vor allem eine neue Welt mit eurem PRO PLANET Apfelprojekt geöffnet – danke für diese tollen Erfahrungen! Mein Interesse wurde wach geküsst und ich bin mir sicher, dass ich bald alle Fragen beantworten kann (mein E-Mail-Fach freut sich auch sehr!)

An die deutschen Leser... wenn ihr mal bei REWE vorbeischaut, dann achtet doch auf die Lebensmittel, die mit dem blau-weißen PRO PLANET-Label gekennzeichnet sind! Ist das Gemüse oder Obst mit dem PRO PLANET-Label makiert und du entscheidest dich es zu kaufen, dann leistest du mit diesem Kauf Beitrag zur Erhaltung des Lebensraumes der Bienen. Schützt unsere Bienen!! Tolle Aktion, oder?

NOW A FEW WORDS IN ENGLISH: 
I was invited to visit Berlin together with REWE Group to attend a public breakfast event with the topic "biodiversity" and a following visit at an apple plantation outside of Berlin. I was beyond excited to go there to learn more about nature conservation, organic resources, and sustainable home grown produce. You know about my love for sustainability and my fight against waste, especially plastic. I was curious to spend time with Mother Nature and maybe connect my existing knowledge with new input. 
The breakfast was a really cool event. Three guys: a political figure, one conservationist, and one guy from the chemical industry were discussing biodiversity, the rapid ebbing of the honeybee and flying insects, but also ideas and future thinking (wishing) of our farming policy. Fact is that biodiversity is dying and we need to find ways to maintain, help, and create sustainable solutions. 
I was really inspired listening to these three guys, because it reminded me why I actually wanted to study biology back then... It never happened...
My notebook was full of info and my stomach couldn't take it any longer...during the whole breakfast, I was refusing to eat, because I was scared to miss on important topics. Almost at the end, I dared to eat the buttery smelling croissant. I was in heaven! 

After the breakfast, we headed to Werder, 45 minutes away from Berlin, to visit Havelfrucht, a plantation with 160 hectare of fruits - green trees wherever one is looking at. It was heaven on earth! 
I enjoyed walking along the trees, learning about the fruits and the nature conservating actions which are being taken, while I was breathing in the freshest air.
We met the funniest sheeps, got to see insect hotels, and tasted a small selection of the home-grown fruits! They were delicious! Marie, a fellow visitor, she's from a beekeeper family, we both fell in love with building an insect hotel... maybe I will be brave and build my own the next season! 


REWE initiated a great PRO PLANET Apple project where Havelfrucht joined a few years ago. Together they raise awareness for biodiversity and our disappearing bees! Making conventional farming more sustainable and greener for the future - a pretty good motto, if you ask me! 
Walking through the plantation, I learned a lot and I was also so proud to be a part of this trip - seeing everything face to fruit and hearing people talking about our nature with the deepest passion! 

After our hike through the green gras, REWE group invited us to a fantastic farewell dinner where we had the chance to discuss a bit further. Shortly afterwards, I found myself again inside the bus, watching the plantation getting smaller while heading back to Berlin city. 
What an exciting day! 

I reflected a little bit further on my way back and I started to ask myself questions what important things I would take home with me. Will I change my behavior? How green can I actually live? My group discussed a lot, too, but I rather kept silent, because I didn't fully support their opinion or attitude which was more superficial in my eyes... Many questions about food waste and also my dear plastic issue appeared on my mind. I realized that food waste and plastic was not even covered during our trip and I wondered why. 
I asked a woman about food waste during our final dinner, but the quesion was dismissed pretty fast. Firstly, she didn't understand what I was saying and secondly, when I added a question about composting (which is so hip right now), it felt like I said something wrong. I was quiet again. 

I continued thinking. 
I loved seeing the plantation, but why didn't they actually show us their production halls? Looking behind the curtains...understanding how sustainable this full circle is! Or is it not? I heard that the same lady said to one of the people of our group that their wrapping for fruits is plastic, since storage life reasons - I understand that.
But wouldn't it be nice to comprehend the company's green action plan? What ideas are there to support a sustainable wrapping or food waste in general?

With this question I'd like to hear about your opinion. We all live in different countries...how is this issue being treated in your country? Do you care about the plastic around your food?

I was really lucky and I feel so blessed to have gone to Berlin to get to know Havelfrucht and this amazing effort REWE group does for our food chain and biodiversity! This experience is something I didn't want my English readers to miss (even though the text is shorter...sorry).

I know that all the supermarkets out there have their own rules...maybe we can ask them with posts like this to add more green policies to their daily actions!
Thank you REWE for leading by example!! ~

I hope this post was interesting for you and if you want to see more impressions, don't miss my video below! Thanks for taking your time and thank you again REWE group for this great opportunity!



This post happens in cooperation with REWE group. 
You know the deal - all the words here are my own opinion. 



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